Vocal Coaching
Deine Stimme, individuell begleitet.
Im 1:1 arbeiten wir an dem, was du mit deiner Stimme erreichen möchtest – technisch, musikalisch und immer mit Blick auf dich als ganzen Menschen.
Vielleicht möchtest du deine Stimme besser kennenlernen, an deiner Technik arbeiten, mehr Sicherheit gewinnen oder neue Möglichkeiten entdecken.
Wir starten dort, wo du gerade bist.
Woran wir arbeiten können
Jede Stimme ist anders. Deshalb ist auch jede Stunde anders.
Je nachdem, was du mitbringst, arbeiten wir zum Beispiel an:
Stimmtechnik
Atmung · Register · Übergänge · Mix · Belting · Resonanz · Range · Klangfarben
Musikalität & Ausdruck
Intonation · Rhythmus · Phrasing · Dynamik · Interpretation · Ausdruck
Körper & Nervensystem
Anatomie · Körperwahrnehmung · Spannung · Regulation · Nervosität/Sicherheit · Präsenz
Performance
Ausdruck · Bühnenpräsenz · Sicherheit · Vorbereitung auf Auftritte
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Techniken abzuhaken.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Techniken abzuhaken oder alles „richtig“ zu machen. Mir ist wichtig, dass du verstehst, was wir machen, warum wir es machen und was sich dadurch verändert. So lernst du mit der Zeit, deine Stimme immer besser wahrzunehmen, selbst einzuschätzen und bewusst einzusetzen.
So arbeiten wir zusammen
-
Singen, ausprobieren und gemeinsam lernen.
In kleinen Gruppen arbeiten wir an Stimme, Technik und Ausdruck – mit viel Praxis und Raum, die eigene Stimme auch im Zusammenspiel mit anderen zu erleben.
Das neue Gruppenformat startet am:
12.01.2027, Alle 2 wochen, 18:30-20:30
-
10 × 50 Minuten
wöchentlich oder zweiwöchentlichCHF 1’600
Für alle, die kontinuierlich an ihrer Stimme arbeiten und sich über einen längeren Zeitraum begleiten lassen möchten.
Welcher Rhythmus für dich passt, schauen wir gemeinsam.
-
Einzelsession
60 Minuten · CHF 180
Du möchtest an einem konkreten Thema arbeiten, einen Song mitbringen oder deine Stimme einfach einmal gemeinsam anschauen?
FAQ
-
In Zürich (Hinteregg) oder online.
-
Es gibt verschiedene Gründe, warum dir deine Stimme vielleicht noch nicht gefällt. Einer davon: Du hörst dich selbst anders als alle anderen. Durch die Schwingungen im eigenen Körper klingt deine Stimme für dich beim Singen anders als auf einer Aufnahme - und an diesen Sound muss sich dein Gehirn erst mal gewöhnen. Und manchmal liegt es tatsächlich daran, wie du deinen Sound formst und platzierst. Das Gute: Daran können wir arbeiten.
-
Ja, immer. Gefällt dir ein Song, lässt es sich um einiges einfacher lernen.
-
Der einfachste und schnellste Weg einen passenden Song zu finden besteht darin, viele verschiedene Songs zu singen und zu spüren, wo du dich aktuell am wohlsten fühlst. Bitte schränke dich nicht ein in der Songauswahl, es gibt dank moderner Technologie die Möglichkeit, jedes Lied in der Tonlage oder auch im Tempo anzupassen. Solltest du dich dennoch unsicher fühlen, unterstütze ich dich gerne bei der passenden Songauswahl.
-
Grundsätzlich können die allermeisten Menschen ihre Stimme und ihr musikalisches Gehör trainieren und weiterentwickeln. Singen ist nämlich nicht einfach etwas, das man entweder „kann“ oder „nicht kann“.
Dein Gehirn, dein Gehör und dein Körper lernen dabei immer besser zusammenzuarbeiten: Tonhöhen wahrzunehmen, sie zu unterscheiden, zu koordinieren und mit der Stimme wiederzugeben.
Es gibt Menschen mit Amusie, bei denen insbesondere die Wahrnehmung und Verarbeitung von Tonhöhen deutlich erschwert sein kann. Das betrifft aber nur einen kleinen Teil der Bevölkerung. Für die allermeisten gilt deshalb: Nur weil du heute einen Ton nicht triffst, bedeutet das nicht, dass du nicht singen kannst. Es bedeutet erst einmal nur, dass du diese Fähigkeit noch nicht ausreichend entwickelt hast. Wir würden schliesslich auch niemandem nach der ersten Klavierstunde sagen: „Du bist wohl einfach kein Pianist.“ Beim Singen machen wir aber genau das ständig…
-
Wenn ich dir einen Tipp geben müsste, der beim Singen sofort etwas verändern kann, dann wäre es: Nimm wahr, was du gerade tust, bevor du versuchst, es zu korrigieren. Viele von uns versuchen beim Singen gleichzeitig den Bauch locker zu lassen, die Schultern zu senken, den Kiefer zu entspannen, richtig zu atmen und irgendwie auch noch gut zu klingen. Dabei entsteht oft noch mehr Kontrolle. Beweg dich, probier aus, übertreib auch mal bewusst und beobachte, was sich dadurch mit deiner Stimme verändert. Körperbewusstsein bedeutet für mich heute nicht, möglichst entspannt zu sein, sondern wahrnehmen zu können, was mein Körper gerade macht und welchen Einfluss das auf meinen Sound hat. Denn erst wenn du einen Unterschied wahrnehmen kannst, kannst du auch bewusst damit spielen. Körperbewusstsein bedeutet nicht, deinen Körper ständig zu korrigieren, sondern ihn überhaupt erst mitzubekommen.